Patrick Kollbrunner
Patrick Kollbrunner
20.01.2023

Lehren aus der Postproduktion

Die Nachbearbeitung war zugleich ein Lernprozess: Wir haben uns nochmals intensiv mit den Tools und ihren Funktionen beschäftigt. Zudem haben wir auch unser Vorgehen am Drehtag nochmals reflektiert.

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Nach einem spannenden Drehtag im November ging es in den letzten Wochen darum, aus den unzähligen Videos, Fotos und Impressionen stimmige Endprodukte zu erstellen. Am einfachsten fielen uns dabei die Blogeinträge – nicht nur sind wir uns das Schreiben von Texten gewöhnt, ein Teammitglied verfügte auch bereits über Erfahrung im Publizieren von Artikeln in einem CMS-System.

Die Fotos wiesen aufgrund der mehrheitlich vorteilhaften Lichtverhältnisse an den Aufnahmeorten und der Fotogenität unserer Protagonistin bereits eine hohe Qualität auf. Dies erleichterte uns die Nachbearbeitung, da keine grossen Korrekturen nötig waren.

Beim Schneiden des Videos standen wir gleich zu Beginn vor einer grossen Herausforderung: Neben den Aufnahmen vom Interview haben wir eine grosse Anzahl an kurzen Videos für die B-Roll. Diese zu sichten und zu sortieren nahm einiges an Zeit in Anspruch. Im Rückblick würden wir deshalb vor dem Drehtag eine Rekognoszierung der Aufnahmeorte machen und uns eine Checkliste für das B-Roll-Material erstellen – und nicht einfach alles filmen, was wir vielleicht brauchen könnten.

Da wir bereits unseren Lernjob in InDesign erstellen durften, konnten wir beim Zusammenstellen der Broschüre auf unsere Erfahrungen von damals zurückgreifen. Dies ermöglichte es uns, effizient und ohne grössere Schwierigkeiten vorzugehen.

Wir blicken auf ein spannendes Projekt zurück, sind aber auch froh, dieses von unserer To-Do-Liste abhaken zu können und uns auf die verbleibenden Leistungsnachweise in anderen Fächern fokussieren zu können.