Nicole Diener
Nicole Diener
05.02.2026

Kampagne Ahoi! – Mehr als nur ein Studienprojekt

Was passiert, wenn ein Studienprojekt nicht nur für eine Note entsteht, sondern echte Praxisrelevanz hat? Genau das durften wir im 5. Semester im Modul Digital Tools und Channels, Publishing erleben. Als Team entwickelten wir eine Kampagne, die nicht im Schulkontext stehen blieb, sondern tatsächlich umgesetzt wird – eine Erfahrung, die gleichermassen fordernd wie motivierend war.

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Das 5. Semester war geprägt von zahlreichen Arbeiten – Einzelarbeiten, aber auch Gruppenarbeiten. Auch im Fach Digital Tools und Channels, Publishing stand eine Gruppenarbeit an, welche darin bestand, eine Kampagne für ein Unternehmen zu erstellen. Nach dem Zusammenwürfeln der Gruppen begann auch schon der Brainstormingprozess, für welche Brand wir eine Kampagne entwickeln wollten – der Fall war schlussendlich aber eindeutig. Ein Teammitglied hatte sich nämlich vor Kurzem mit «NUA Aesthetics» – einer Praxis für ästhetische Medizin, Kosmetik und Massagen – selbstständig gemacht. Da wir sie in ihrem Business natürlich supporten möchten, lag es auf der Hand, gleich eine erste Kampagne für sie zu kreieren. Da wir den Aufwand für die Projektarbeit so oder so hatten, war der Gedanke, an einer Kampagne zu arbeiten, die nicht nur ein Schulprojekt bleiben, sondern tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden würde, mega motivierend und aufregend.

Umsetzung
Und so begannen wir, das Projekt aufzugleisen: Wir erstellten einen groben Zeitplan, definierten erste Schritte sowie Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Themengebiete innerhalb des Teams. Dazu gehörte auch, dass wir uns sowohl mit der Ausgangslage des Projektauftrags als auch mit der Marktausgangslage, in welcher sich NUA befindet, auseinandersetzten. Wir definierten die Ziele sowie die KPIs der Kampagne, setzten uns mit der Zielgruppe auseinander und erarbeiteten darauf basierend drei Personas. Anschliessend formulierten wir eine Kernaussage sowie einen Call to Action und überlegten uns, wie wir diese an unsere Personas transportieren können. Dadurch entstanden für alle Personas individuelle Customer Journeys mit verschiedenen Touchpoints. Dafür definierten wir unterschiedliche Instrumente und erstellten den passenden Content. Da eine solche Kampagne nicht gratis ist, mussten wir uns schlussendlich auch noch mit Zahlen auseinandersetzen und ein Budget sowie ein Timing erstellen, welches den zeitlichen Verlauf der Kampagne aufzeigt.

Was dabei entstanden ist? Eine wunderbare Kampagne, bei der sich alles um den «Ich-Moment» bei Nua dreht und darum, wie sehr Mütter diesen verdient haben. Visualisiert wurde das Ganze auf Flyern, Plakaten, in Inseraten, Social Ads und Posts, auf einer Landingpage sowie in unserem Herzstück der Kampagne – einem Kampagnenvideo.

Takeaways 
Wie so oft sind Gruppenarbeiten sehr lehrreich – so auch diese. Nicht nur, weil neues Wissen praktisch angewendet und vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch profitiert werden kann, sondern auch, weil die Persönlichkeitskompetenzen weiterentwickelt werden. Eine solche Projektarbeit erfordert klare Absprachen, vorausschauende Planung, eine offene Feedbackkultur sowie gegenseitiges Vertrauen. Da ich in meinem Job in vielen unterschiedlichen Projektteams involviert bin, kommen mir solche Erfahrungen im Studium definitiv auch für meine beruflichen Projekte zugute. Auch das konzeptionelle Vorgehen dieser Arbeit war sehr lehrreich und werde ich künftig sicherlich in meinen beruflichen Kontext einfliessen lassen.

Fazit
Gemeinsam an einem solch tollen Projekt arbeiten zu dürfen und zu sehen, was dabei schlussendlich entstanden ist, macht echt Freude und – zugegebenermassen – auch ein bisschen stolz. Ich würde euch ja gerne unsere Resultate zeigen, aber da die Kampagne schon bald live geht, möchte ich hier noch nicht zu viel verraten. Wenn du dennoch die Ergebnisse unserer Arbeit sehen möchtest, dann folge Nua Aesthetics gerne auf Instagram oder besuche die Webseite NUA Aesthetics | Ästhetische Medizin – es lohnt sich!