Evita Schildknecht
Evita Schildknecht
29.01.2026

Vom Studienauftrag zur echten Kampagne

Manche Studienaufträge vergisst man nach der Abgabe. Andere bleiben, weil sie etwas verändern.

Im Living Case rund um NUA Aesthetics im Modul Digital Tools & Channels wurde sichtbar, was es bedeutet, Inhalte, Kanäle und strategische Entscheidungen für eine reale Marke zu entwickeln und welche Verantwortung damit einhergeht.

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Ein Auftrag, der näher war als gedacht
NUA Aesthetics ist kein fiktives Unternehmen. Es wurde von einer Mitstudentin, die mittlerweile eine gute Kollegin ist, gegründet. Dadurch war der Auftrag von Anfang an emotional greifbarer und gleichzeitig anspruchsvoller. Denn plötzlich ging es nicht mehr darum, eine gute Kampagne zu machen, sondern darum, eine reale Marke verantwortungsvoll zu kommunizieren.

Unser Ziel war klar: eine integrierte Kampagne zu entwickeln, die nicht nur Reichweite erzeugt, sondern Vertrauen aufbaut, Menschen berührt und im besten Fall zu echten Terminbuchungen führt. Dass diese Kampagne nach dem Semester tatsächlich umgesetzt wird, hat unsere Arbeits- und Denkweise verändert.

Wenn Worte Gewicht bekommen
Seit Beginn des Studiums lernen wir immer wieder, wie wichtig klare Botschaften, Storytelling und Zielgruppenverständnis sind. Bei NUA wurde dieses Wissen plötzlich sehr konkret.

Wir entwickelten Inhalte, die sich gezielt an Mütter richteten. Nicht mit klassischen Beauty-Versprechen, sondern mit einer emotionalen Kernbotschaft: Weil du so viel gibst, darfst du auch nehmen.

Beim Schreiben von Texten, Claims und Storytelling wurde mir bewusst, wie viel Verantwortung in Content steckt. Ein falscher Ton kann Druck erzeugen, wo eigentlich Entlastung nötig wäre. Genau deshalb haben wir unsere Inhalte immer wieder hinterfragt, gekürzt, neu formuliert und getestet. Ein Prozess, der im Studium oft zu kurz kommt, im echten Leben aber zentral ist.

Digital Tools & Channels, Publishing
Im Modul Digital Tools & Channels, Publishing ging es nicht nur darum, welche Kanäle es gibt, sondern auch darum, welche Inhalte wo veröffentlicht werden. Bei der Kampagne für NUA wurde das besonders sichtbar.

Wir arbeiteten mit dem PESO-Modell und entschieden bewusst, welche Inhalte als ..

  • Paid Media (bspw. Social Ads),
  • Shared Media (organische Posts, Community-Beiträge),
  • Earned Media (Mund-zu-Mund-Propaganda, Live-Interaktionen)
  • als Owned Media (Landingpage, Quiz, E-Mail-Follow-up)

.. funktionieren sollten.

Publishing wurde somit zu einer strategischen Aufgabe. Nicht jeder gute Inhalt gehört auf jeden Kanal. Und nicht jede emotionale Geschichte eignet sich für Performance-Ziele. Diese Erkenntnis war für mich einer der wichtigsten Learnings dieses Semesters.

Praxisnaher Unterricht als echter Vorteil
Der grösste Vorteil dieses praxisnahen Auftrags war für mich, dass ich gelernt habe, wie eng Content Creation und Channel-Strategie zusammenhängen. Inhalte entstehen nicht losgelöst von Kanälen, und Kanäle funktionieren nur, wenn der Content ehrlich, relevant und durchdacht ist.

Dieses Wissen konnte ich bereits in meinem beruflichen Umfeld anwenden, insbesondere bei der Frage, wie Inhalte aufbereitet werden müssen, um auf digitalen Kanälen nicht nur sichtbar, sondern wirksam zu sein.

Credits an NUA Aesthetics
Deine Praxis für ästhetische Medizin, Kosmetik und Massagen.