Von der Idee zur Website: Framer als Brücke zwischen Konzept und Umsetzung
Websites sind längst mehr als digitale Visitenkarten. Sie sind zentrale Kommunikationsplattformen, auf denen Marken, Unternehmen und Kampagnen erlebbar werden. Im Rahmen des Kurses Dig. Tools und Channels, Publishing hatte ich die Möglichkeit, eine Website nicht nur konzeptionell zu denken, sondern sie auch direkt umzusetzen mithilfe des Tools Framer.
Der Auftrag: Konzept trifft Kanal
Der Auftrag im Modul bestand unteranderem darin, eine Landingpage für unser fiktives Unternehmen zu konzipieren und umzusetzen. Dabei ging es nicht nur um Gestaltung, sondern auch um Fragen wie:
Wer ist die Zielgruppe?
Welche Botschaft soll vermittelt werden?
Wie wird das optimale User-Erlebnis erreicht?
Warum Framer?
Für die Umsetzung habe ich mich bewusst für Framer entschieden. Während Tools wie Squarespace, Wix oder Jimdo einen schnellen Einstieg ermöglichen, arbeiten sie stark mit vorgegebenen Templates und vereinfachten Strukturen. Für mein Projekt wollte ich jedoch ein Tool nutzen und neu erlernen, das mehr Spielraum für Individualisierung bietet. Framer erlaubt es, sehr detailliert zu arbeiten. Dadurch rückt nicht die Technik in den Vordergrund, sondern die bewusste Entscheidung für Inhalte und Nutzerführung.
Von der Theorie in die Praxis
Was mich besonders überrascht hat, war die Geschwindigkeit, mit der aus einer Idee eine funktionierende Website entstehen kann. Digitale Konzepte, die früher in Präsentationen oder Textdokumenten festgehalten wurden, lassen sich direkt testen, anpassen und weiterentwickeln. Diese Erfahrung hat auch meinen Blick auf den Berufsalltag verändert. In meinem Arbeitsumfeld entstehen immer wieder Ideen für eine neue oder überarbeitete Webseite. Früher bedeutete das oft lange Abstimmungen, externe Abhängigkeiten oder komplexe Prozesse. Tools wie Framer eröffnen hier neue Möglichkeiten: Ideen können schneller visualisiert, intern diskutiert und optimiert werden.
Gleichzeitig wächst damit auch die eigene Handlungskompetenz. Ich kann mir gut vorstellen, künftig erste Entwürfe oder sogar eine Webseite selbst zu entwickeln – nicht als Ersatz für spezialisierte Fachpersonen, sondern als fundierte Grundlage.
Fazit
Die Arbeit mit Framer hat mir gezeigt, wie eng Kommunikation, Technologie und Umsetzung heute miteinander verbunden sind. Praxisnahe Aufgaben wie diese ermöglichen es, theoretische Konzepte aus dem Studium direkt anzuwenden und greifbar zu machen. Für mich war dieses Projekt ein wertvoller Schritt, um digitale Kommunikation nicht nur zu planen, sondern aktiv mitzugestalten.