Large Language Models: Rocket Booster für meine Arbeiten
Jeder kennt das Gefühl: Ein leeres Dokument, ein Auftrag auf einem Sheet und keine Ahnung, wo man anfangen soll. Der Start einer Arbeit kann herausfordernd sein, besonders wenn es darum geht, eine logische Struktur aufzubauen und erste Ideen zu entwickeln. Genau hier kommen Large Language Models ins Spiel – nicht als Ersatz für meine eigene Denkleistung, sondern als Rocket Booster, die mir den nötigen Schub gibt, um richtig durchzustarten.
Ich sehe LLM als eine Art Rocket Booster für meine Leistungsnachweise und Arbeiten. Wie Raketen einem Raumschiff helfen, die Erde zu verlassen, helfen mir LLM, Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Sobald ich in Fahrt bin und meine Gedanken klarer strukturiert sind, kann ich eigenständig weiterarbeiten und die LLM-Unterstützung ablösen – so wie die Rocket Booster, die nach Erfüllung ihrer Aufgabe abgeworfen werden.
In den letzten Semestern habe ich diese Methode in verschiedenen Kursen angewendet: bei schriftlichen Einzelarbeiten in Medienmarken und -kanälen, Politikwissenschaft und Ethik, bei der Crossmedia-Kampagne im Kurs Digital Tools & Channels und Publishing sowie bei Gruppenarbeiten in Operatives Marketing und integrierte Kommunikation.
Immer wieder stand ich vor der Herausforderung, eine klare Struktur zu finden oder neue Perspektiven zu erarbeiten. Hier haben sich LLM als wertvolles Werkzeug erwiesen. Mit gezielten Prompts konnte ich Inputs generieren lassen, die meine eigenen Gedanken anregten und mir halfen, mich nicht in der Ideenfindung zu verlieren. Diese generierten Inhalte habe ich nie einfach übernommen, sondern sie als Inspiration genutzt, um meine eigenen Überlegungen weiterzuentwickeln. Dabei war es entscheidend, meine Prompts präzise zu formulieren, um möglichst relevante Ergebnisse zu erhalten.
LLM haben mir geholfen, schneller einen klaren Fokus zu finden und mich gezielt mit den wichtigen Aspekten meiner Arbeiten auseinanderzusetzen. Der kreative Schub war oft der entscheidende Faktor, um die Arbeit effizient und mit einer soliden Basis anzugehen. Dabei habe ich viel Zeit gespart. Nichtsdestotrotz war es wichtig, die Ergebnisse kritisch zu reflektieren und eigenständig weiterzuentwickeln.
Letztlich bleiben LLM ein Hilfsmittel – ein Rocket Booster, der den Start erleichtert, aber nicht das Ziel bestimmt. Der eigentliche Flug, die Navigation und die Landung liegen in meiner eigenen Verantwortung. Indem ich LLM als Unterstützung nutze, aber die Kontrolle über meine Arbeiten behalte, kann ich von ihrer Power profitieren, ohne meine eigene wissenschaftliche Eigenständigkeit aufzugeben.