Kreatives Chaos mit Konzept – Unser Projekt für die Aids Hilfe Schweiz
Es gibt Gruppenarbeiten, bei denen man von Anfang an weiss: Das wird zäh. Unterschiedliche Meinungen, endlose Diskussionen, kreative Sackgassen – all das kann Teamwork zum Albtraum machen. Und dann gibt es Gruppenarbeiten wie unsere im Fach "Integrierte Kommunikation". Eine, in der fünf Menschen aus völlig unterschiedlichen Branchen zusammenkommen und sich gegenseitig so inspirieren, dass am Ende ein Kommunikationskonzept entsteht, auf das wir alle stolz sind.
Unsere Mission: Ein Kommunikationskonzept für die Aids Hilfe Schweiz, die 2025 ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Die Herausforderung: Ein Konzept entwickeln, das nicht nur informiert, sondern auch bewegt.
Kreativität auf Knopfdruck?
Die grösste Sorge am Anfang? Wie fünf Menschen, die aus völlig verschiedenen Branchen kommen, ein gemeinsames kreatives Konzept entwickeln sollen. Marketing, Werbung, Tourismus, Gesundheitswesen, kantonale Verwaltung – so unterschiedlich unsere Hintergründe auch sind, genau das wurde zu unserer Stärke.
An einem Samstagnachmittag starteten wir gemeinsam mit einer einfachen Frage: „Was bedeutet Aids Hilfe 2025?“ Ab da sprudelten die Ideen. Was als loses Brainstorming begann, wurde schnell zu strukturierten Konzepten. Mal waren wir uns sofort einig, blühten auf und mal brauchten wir hitzige Diskussionen – aber am Ende fanden wir immer den perfekten Mittelweg zwischen Kreativität und Strategie. Und genau das war unser Geheimrezept: Jeder und jede brachte sein Wissen, seine Perspektive und seine Erfahrungen mit, und am Ende formte sich daraus ein Konzept, das mehr war als die Summe seiner Teile.
Der Pitch – Lampenfieber inklusive
Präsentieren vor echten Kunden – es war eine Mischung aus Euphorie und Nervosität. Wir feilten bis zur letzten Minute an den Slides, übten unsere Argumentation und überlegten, welche kritischen Fragen wohl auf uns zukommen könnten. Dann ist es so weit. Wir stehen vor den Vertreter:innen der Aids Hilfe Schweiz und legen los.
Und es läuft. Es läuft sogar richtig gut. Als die Vertreterin und der Vertreter am Ende nicht nur interessiert nachfragten, sondern auch anerkennend nickten, wussten wir: Wir haben etwas geschaffen, das nicht nur theoretisch gut klingt, sondern auch praktisch funktionieren kann.
Fazit: Teamwork als Erfolgsfaktor
Was nehmen wir aus diesem Projekt mit? Dass kreative Teamarbeit dann am besten funktioniert, wenn alle sich trauen, ihre Ideen einzubringen – aber auch bereit sind, zuzuhören und sich inspirieren zu lassen. Unterschiedliche persönliche und berufliche Hintergründe sind kein Hindernis, sondern eine Chance, aus Vielfalt etwas Grossartiges zu erschaffen.
Und vielleicht auch, dass wir verdammt stolz auf uns sein dürfen.
Daher, @HWZ: Dürfen wir in Zukunft die Gruppen immer selbst wählen? Denn ich hätte meine gefunden. :-)